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Montag, 13. Januar 2014

Java TVthek Downloader

Ich hätte ja nicht gedacht, dass es auch andere gibt, die dafür Verwendung haben, deshalb hab ich sie bisher nicht veröffentlicht, aber nachdem eine ähnliche Anwendung (eine Chrome-Extension allerdings) gerade online vom Standard empfohlen wird, möchte ich all jenen, die kein Chrome haben, meine Java-Anwendung zum Download von Videos aus der ORF TVthek zur Verfügung stellen. (Wow, ein Satz mit 52 Wörtern…)

Ich bin gerade auf der Suche nach dem Quellcode, den ich später noch per Git zur Verfügung stellen werde. Inzwischen könnt ihr euch hier die .jar-Datei herunterladen.

Download

Donnerstag, 19. September 2013

Wie ihr mir Vorzugsstimmen geben könnt

Es ist nicht so, dass ich einen großen Vorzugsstimmenwahlkampf machen würde, aber über Unterstützung jeder Art freue ich mich natürlich immer. Oft sehe ich in letzter Zeit auf Blogs von KandidatInnen Anleitungen, wie man ihnen Vorzugsstimmen geben kann, was ich zum Anlass nehme, selbst auch sowas zu machen. So ausführlich, wie du es hier bekommst, ist mir das allerdings noch nirgends untergekommen. ;) Weiterlesen…

Mittwoch, 21. August 2013

Duschhaube oder Sattelschoner?

Eines unserer Wahlgeschenke ist ja bekanntlich ein Sattelschoner. In Cafe Puls wurde allerdings heute ein neuer Verwendungszweck dafür präsentiert – der Einsatz als Duschhaube.

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Dienstag, 20. August 2013

Mein erstes Interview

“Jede politische Karriere beginnt und endet mit einem Interview. Manche enden allerdings bevor sie beginnen.”

Auch ich habe gestern erstmals einer Zeitung ein Interview gegeben. Mit einer Lokalzeitung kann natürlich jeder reden, ich für meinen Teil bevorzuge da schon den Kurier (Twitter).

Ich machte mich daher auf den Weg nach Wien, um Leila Al-Serori (Twitter) zu besuchen, die offenbar der Meinung ist, ich wäre eine interessante, politisch aktive Person.

Eine Stunde lang wurde ich interviewt, erst drinnen, dann, um ein Video zu drehen, auch draußen. Wie sehr ich mich dabei blamiert habe, wird man zwei Wochen vor der Wahl online sehen können, ein erstes Beweisfoto gibt’s schon einmal hier.

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Freitag, 14. Juni 2013

Nie mehr Schule…

… keine Schule mehr, wenn man jetzt einmal die FH nicht als Schule zählt.

Meine Tage an der HAK in Bruck sind jetzt jedenfalls endlich gezählt. Gestern habe ich erfolgreich meine mündliche Matura hinter mich gebracht und überhaupt dieses Gebäude zum wahrscheinlich letzten Mal betreten. Sogar die Maturantenverabschiedung wurde nämlich ausgelagert.

Heute hole ich mir noch mein Zeugnis ab, morgen geht’s dann ab auf “Maturareise” nach Portugal, wo ich mich erholen werde (und nächste Woche am EuroDIG teilnehmen werde, aber das ist eine Geschichte für mein anderes Blog). Im Juli wird dann fleißig gearbeitet, und dann geht’s ab in den wohlverdienten Urlaub. :)

Sonntag, 12. Mai 2013

Social Networks eingebunden

Sowohl auf diesem Blog, als auch auf klaus-uwe-mitterer.at, habt ihr jetzt die Möglichkeit, Artikel, die euch gefallen, bei Twitter, Google+ und Facebook zu teilen, sowie mir mittels Flattr eine kleine finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen.

Die entsprechenden Buttons finden sich immer in der Einzelansicht eines Artikels, zwischen Artikel und Kommentaren. Aus Datenschutzgründen sind diese Buttons nicht standardmäßig aktiviert, um zu verhindern, dass ohne euer Wissen Daten über euch ins Ausland übertragen werden. Mit einem Klick könnt ihr sie aber freischalten.

Sonntag, 12. Mai 2013

Jetzt aber wirklich :)

So, jetzt wird auch dieses Blog bestimmungsgemäß verwendet. Also, wenn ich Software bastle, dann wird sie hier veröffentlicht.

Per SVN könnt ihr auch (meistens) auf den Quellcode zugreifen. Alles, was ich hier veröffentliche (wenn nicht anders gekennzeichnet), steht unter folgender Lizenz:

This work is licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License.

Kurz zusammengefasst besagt diese Lizenz Folgendes: Es steht dir frei, meine Arbeit (das umfasst auch Texte auf diesem Blog) zu kopieren, zu verändern, zu verbreiten und sie auch kommerziell zu verwerten, solange ich dabei als Urheber genannt werde und du darauf basierende Arbeiten unter dieselbe (oder eine ähnliche) Lizenz stellst. Allerdings übernehme ich keinerlei Haftung, falls beispielsweise durch die Verwendung von Programmen, die ich erstellt habe, Schäden auftreten sollten. Jup, das war schon die Kurzfassung.

Sonntag, 12. Mai 2013

Auto vCard 1.2

Etwas mehr als ein Jahr ist es nun her, dass dieses Thunderbird Plugin entstanden ist – doch es funktioniert offensichtlich immer noch tadellos!

Wenn man jemandem, den man noch nicht kennt, eine E-Mail schreit, dann ist es oft hilfreich, einen Haufen Informationen über die eigene Person, den Beruf etc. unterzubringen – und natürlich private und geschäftliche E-Mail-Adressen, Telefonnummern usw. vCards sind dafür hervorragend geeignet, doch immer wieder händisch eine Visitenkarte anzuhängen, ist, sagen wir mal, nicht gerade entspannend.

Dieses Plugin nimmt dir diese Arbeit ab. Immer, wenn du jemandem erstmals eine E-Mail schreibst, wird automatisch eine vCard angehängt. Natürlich kannst du auch einfach auf “vCard entfernen” klicken, und dieser Empfänger bekommt keine vCard. Oder wenn jemand, mit dem du schon Kontakt hattest, deine vCard nicht mehr findet, klickst du einfach auf “vCard anhängen”.

Ich übernehme keine Verantwortung dafür, dass dieses Addon hundertprozentig funktioniert – immerhin ist es doch für eine ältere Version von Thunderbird erstellt und nur unter Linux getestet worden. Wenn du irgendwelche Fehler entdeckst, bitte ich jedenfalls darum, mich per E-Mail darauf aufmerksam zu machen.

Download (von Mozilla)
Download (von meinem Server)
Quellcode

Sonntag, 5. Mai 2013

#nerdyvie

Unter diesem Hashtag lief die Twitter-Diskussion zum Internet Governance Training, das vom 27. April bis 1. Mai in Wien stattfand.

In einer der tausenden E-Mails, die ich in letzter Zeit von den Jungen Grünen bekomme, bin ich über einen Link gestolpert, über den man sich für dieses Training bewerben konnte. Da ich mich in den gefühlten 100 Jahren, die ich schon am Computern arbeite, schon häufig mit netzpolitischen Fragen beschäftigt habe, hielt ich dieses Training für die perfekte Möglichkeit, etwas dazuzulernen, und nebenbei natürlich auch internationale Kontakte zu knüpfen. Und sie kamen tatsächlich von überall – Schweden, Spanien, Griechenland, Hawaii, usw.

Wer mir auf Twitter folgt (@kumitterer – leg einen Account an, wenn du noch keinen hast, und folge mir! ;) ) hat die grobe Wochenplanung eh mitbekommen, deshalb gehe ich hier nicht weiter darauf ein. Jedenfalls wurden mir einige Themen und Perspektiven präsentiert, mit denen ich mich bisher nicht so ausführlich beschäftigt hatte, die aber definitiv meine netzpolitischen Ansichten prägen werden. Inhaltlich war nicht viel Neues dabei – weil ich mich aber auch schon mit so ziemlich jedem Thema irgendwann mal beschäftigt habe.

Ein kleines Experiment zum Thema Datenschutz habe ich gleich an meiner Wenigkeit ausprobiert: Während des Trainings habe ich begonnen, Foursquare zu nutzen und all meine Checkins automatisch bei Twitter zu posten. Folge: Die Gerüchteküche begann zu brodeln. Mit den verschiedensten Gruppierungen soll ich unterwegs gewesen sein, vom Großteil davon distanziere ich mich. Da nicht allzu viele meiner Freunde auf Twitter sind, war es übrigens relativ leicht, herauszufinden, wer die ersten Gerüchte in die Welt setzte. Auf den tatsächlichen Grund, weshalb ich in Wien war, ist allerdings niemand gekommen…

Im Juni wird in Lissabon sozusagen die Fortsetzung des Training, die Social Media Summer School, stattfinden, für die ich mich ebenfalls schon beworben habe. Auch wenn ich nicht die Ehre haben sollte, teilnehmen zu dürfen (wovon ich aber ausgehe), werde ich dennoch hinfliegen, denn am 20. und 21. Juni wird dort EuroDIG 2013 stattfinden, eine europäische Konferenz über Internet Governance.

Das Prägendste an diesem Training war allerdings weniger politscher oder technischer denn kulinarischer Natur. So sehr ich Menschen unterstütze, die vegan leben möchten – wenn mir jemand mein tierisches Eiweiß wegnehmen will, werde ich unrund. Klar, ich hab’s überlebt, und so hatte ich die Gelegenheit, Dinge zu kosten, die mir sonst wohl nie auf den Teller gekommen wären. Aber nach dem veganen Cordon Bleu war ich doch ziemlich froh, als es tags darauf zum Schnitzelwirt ging. Und am letzten Tag flüchteten wir zu zweit vor dem Running Sushi zum Mexikaner. ;)

Sonntag, 21. April 2013

Braunau gegen Rechts?

Alle Jahre wieder nimmt die österreichische Antifa-Bewegung Adolf Hitlers Geburtstag am 20. April zum Anlass, in seinem Geburtsort Braunau am Inn, direkt an der deutschen Grenze in Oberösterreich, zu demonstrieren. So weit war mir die Geschichte bekannt, selbst teilgenommen hatte ich allerdings noch nie.

Bis gestern. Nachdem ich auf Facebook darauf aufmerksam wurde, dass ein Bus von Graz über Bruck nach Braunau organisiert wurde, für den ich mich auch umgehend anmeldete. Wenn da ein Zeichen gegen Rechtsextremismus gesetzt wird, dachte ich mir, will ich dabei sein. Der Zehner, um den gebeten wurde, um die Buskosten zu decken, war ohnehin Kleingeld, im Vergleich zu dem, was die ÖBB verlangen würden. Außerdem ist eine Reise in einer Gruppe immer lustiger als allein.

Bei der Hinfahrt machten noch alle einen relativ verschlafenen Eindruck. Ich persönlich verlegte mein wochenendliches Morgenritual zeitlich vor, frühstückte im Bus, führte mir den Standard zu Gemüte und lauschte einem “geriatrischen Assessment”, das einige Reihen vor mir gemacht wurde – “Kann selbst kochen und Nahrung selbst zuführen – Kann nicht selbst kochen, Nahrung aber selbst zuführen – Kann selbst kochen, Nahrung aber nicht selbst zuführen” – solche Dinge.

Nach einigen Stunden Fahrzeit kamen wir dann in Braunau an. Im ersten Moment dachte ich, dass mehr Polizisten bei der Demo wären, als Demonstranten. Polizistenzahlen sind mir nicht bekannt, dafür haben knapp 600 Demonstranten teilgenommen. Als Zweites fiel mir auf, dass hauptsächlich drei Organisationen an der Demonstration beteiligt waren: SPÖ, KPÖ und ÖGJ. Na gut, dass die Demo nicht gerade rechtslastig sein würde, liegt auf der Hand. Aber eine grüne Delegation, beispielsweise, ging mir ab. Ich ließ mir jedenfalls von irgendeiner Organisation ein Schild mit der Aufschrift “Nazis raus aus dem Parlament” in die Hand drücken – für wen ich da auch immer geworben habe, die Aussage unterstütze ich jedenfalls voll.

Schlachtrufe wie “Alerta Alerta Antifascista” waren zu erwarten, viel häufiger wurde allerdings etwas von der “antinationalen Solidarität” (sic!) gebrüllt, oder skandiert, dass “Staat, Nation, Kapital Scheiße” seien. Relativ skrupellos machten KJÖ und SJ aus einer Demonstration, die sich gegen Rechtsextremismus richten und dafür sorgen soll, dass die Gräueltaten unter Hitler nicht in Vergessenheit geraten, eine Werbeveranstaltung für Realsozialismus. Bei der Abschlusskundgebung vor dem Geburtshaus Hitlers erklärte dann auch ein Jungkommunist, dass der Kapitalismus überhaupt erst am Faschismus schuld sei.

Um das einmal festzuhalten: Auch ich halte den Kapitalismus für ein suboptimales System. Ob Sozialismus besser ist, oder nicht, lasse ich unkommentiert. Allerdings wurde die Demonstration durch diese Ablenkung vom eigentlichen Thema irgendwie ins Lächerliche gezogen, und das ist schade. Jedenfalls wurde ein starkes Zeichen gegen Rechtsextremismus gesetzt, wofür auch allen Teilnehmern zu danken ist.

Auf der Rückfahrt im Bus wurde mir die Sache dann erklärt: Die Weltbevölkerung erwarte eine Revolution, was man an den überwältigenden Wahlergebnissen der KPÖ ablesen könne. Dann wurde ich gefragt, was ich von Sozialismus halte. Meine Antwort: “Hat Vorteile und Nachteile”

Welche Vorteile er habe, wurde ich dann gefragt. “Es klingt gut.” Mein Gesprächspartner verabschiedete sich lachend. Dabei hatte ich noch gar keine Gelegenheit, zu erklären, was ich meinte. Vorteil: “Sozial” klingt immer gut. Stellt sich nur die Frage, ob Sozialismus tatsächlich sozial ist, zumindest sozialer als Kapitalismus.

Schon traurig, dass ich mich im Laufe dieses Tages mehr mit Kommunismus als mit Nationalsozialismus beschäftigt habe. Hier übrigens die Antwort auf die Frage, die ich gestern nicht beantworten konnte, nämlich über meinen ideologischen Hintergrund:

Economic Left/Right: -3.12 Social Libertarian/Authoritarian: -7.49 Interpretationshilfe unter http://www.politicalcompass.org/analysis2

Economic Left/Right: -3.12
Social Libertarian/Authoritarian: -7.49
Interpretationshilfe unter http://www.politicalcompass.org/analysis2